Starte Dein eigenes Business: Erwartungen vs Realität

Starte Dein eigenes Business: Erwartungen vs. Realität

Wer wartet nicht auf dem Moment, in dem sich das eigene Leben zum positiven Verändern wird und sich alle Probleme mit einem Schlag erledigen?

Ich glaube, dass es so ziemlich jeder Erwachsene schon einmal gedacht hat. 

Wie schnell kommt der Gedanke auf, wenn es einmal schlecht läuft und man glaubt, dass es nicht mehr weitergeht, gerade in der Festanstellung, dass man gewisse Dinge viel besser managen würde.

“Wenn es einfach wäre, würde es jeder machen!”

Dann kommt meist der Gedanke: Am liebsten wäre ich mein eigener Chef! Dann kann ich das so machen, wie ich das will und vor allem dann wann ich es machen will und wo ich es will.

Hattest Du auch einmal solche oder ähnliche Gedanken, oder kennst Du jemanden, der das mal gesagt hat?

Ja! Das Angestelltenverhältnis hat einen gewissen Charme, denn auf der einen Seite, glaubt man einen sicheren Ort zu haben, zu dem man jeden Morgen zur gewohnten Zeit hinfahren kann und dort die gewohnte Arbeit durchführen kann, die man schon seit Jahren ausübt. Ja, auch hier machen viele Menschen Ihre Karriere und sind auch glücklich. Es ist auch nichts verkehrt daran, seinen fest angestellten Job zu lieben und voll darin aufzugehen. Letztlich soll es Dir gut gehen und das am besten bis zum Ende Deines Lebens. 

Doch was für den einen ein Segen ist, ist für den anderen eine Qual. Denn gerade freiheitsliebende Menschen kommen selten mit festen Strukturen klar. Das ständig Gleiche zu machen und das jeden Tag aufs Neue und keine Abwechslung zu haben und vor allem die Dinge nicht so machen zu können, wie man es selbst will und für richtig empfindet, kann da den Stresslevel nach oben treiben.

Gerade dann würde sich einmal die Überlegung lohnen, doch etwas anderes zu tun, den Job zu wechseln, oder aber sich in die Selbstständigkeit zu begeben.

Doch es gilt zu Beginn sich zu überlegen, warum ich mich für das Angestelltenverhältnis entscheiden möchte, oder warum für die Selbstständigkeit.

Hier einmal eine Gegenüberstellung:

  • Als Freelancer hast Du keine vorgegebenen Strukturen für Deine Arbeit
  • Im Angestelltenverhältnis musst Du das vom Arbeitgeber nutzen
  • Als Freelancer hast Du weniger Sicherheit.
  • Im Angestelltenverhältnis hast Du diese mehr, da mehr auch von außen geregelt und mehrere Mitarbeiter sichern den Platz des anderen.
  • Als Freelancer trägst Du das ganze Risiko
  • Im Angstellenverhältnis trägt das Risiko des Business der GF und Vorstand – Du jedoch die Konsequenzen mit.
  • Als Freelancer bist Du mit dem Verdienst nicht gedeckelt, musst aber alles selbst zahlen
  • Im Angestelltenverhältnis zahlt zum Beispiel Dein Arbeitgeber einen Teil für Dich mit. ZB Versicherung.
  • Als Freelancer musst Du selbst Akquise betreiben, wenn Du noch kein Sales-Team hast
  • Im Angestelltenverhältnis hast Du dafür die Sales Abteilung und musst nicht selbst verkaufen.
  • Als Freelancer hast Du keine direkten Kollegen mehr, mit denen Du Kaffee in der Küche trinken kannst
  • Im Angestelltenverhältnis hast Du das zu fast jeder Sekunde
  • Als Freelancer musst Du mehr Arbeiten als im Angestelltenverhältnis.
  • IM Angestelltenverhältnis ist dies geregelt und kannst meist den Stift fallen lassen und bekommst am Ende des Monats trotzdem Dein Gehalt.

Doch es geht um was anders! Es geht um..

  • Freie Zeiteinteilung
  • Ortsunabhängig und selbstbestimmt arbeiten, wann, wo und wie Du willst.
  • Dein eigener Chef sein und den Druck von Oben nicht erhalten. (Die Art des Chefs – die meist den Druck auslöst, nicht der Inhalt der Arbeit selbst)
  • Eigenständig, das eigene Team aussuchen.
  • Mehr Geld verdienen und
  • Eine sinnhaft und befriedigende Tätigkeit ausüben
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